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Westfälische Nachrichten 07-03-2014

 

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"Autobahn durch die Hintertür"

Zur Berichterstattung über die B 54 zwischen Münster und Steinfurt erreichte die Redaktion folgender Leserbrief:

Zeitungen und Fernsehen berichten: Auf der B 54 häufen sich die zum Teil schlimmen Unfälle. In der Bevölkerung spricht man drastisch von einer „Todesstrecke“. Dirk Griepenburg, Leiter der Regionalniederlassung Münsterland Straßen-NRW, will das nicht wahrhaben. Es handele sich bei dieser Einschätzung lediglich um eine „subjektive Empfindung“. Die Straße sei „objektiv nicht gefährlicher als andere Bundesstraßen“, somit nur „gefühlt gefährlich“.

Komisch nur, dass man nun doch ernsthaft darüber nachdenkt, wie man die Straße sicherer machen kann. Ist es denn im Ernst vorstellbar, dass sich der Landesbetrieb bei der Planung aufwendiger Umbaumaßnahmen an der B 54 lediglich von irrationalen Gefühlen in der Bevölkerung leiten lässt? Zumal die nun doch beabsichtigten baulichen Veränderungen mit großen Problemen behaftet sind, sehr viel Zeit und Geld kosten! Die „beste Lösung“ sei nach Auffassung des Landesbetriebs „ein durchgängiger vierspuriger Ausbau der B 54“. Diese Maßnahme sei bereits für den nächsten Bundesverkehrswegeplan angemeldet.

Aufgepasst, liebe Warendorfer, Beelener und Herzebrock-Clarholzer! Denn die B 54 galt bisher immer als ein in jedweder Weise positives Leitbild für die derzeit dreistreifig geplante B 64n in unserem Raum. Denken wir die Sache doch mal logisch weiter! Wenn der Landesbetrieb sich nun veranlasst fühlt, die B 54 bereits nach einigen Jahren ihrer Vollendung und unter Aufbietung großer Mühen im Nachhinein in eine vierstreifige Autoschnellstraße umzuwandeln, dann ist es aus Sicht der Planer doch nur konsequent, im Falle der B 64n von vornherein vierstreifig zu planen.

Mit anderen Worten: Wenn andere verharmlosend von „Umgehungsstraßen“ sprechen, so liegen wir in unserer Bürgerinitiative offensichtlich nicht so ganz falsch, wenn wir formulieren: 'Die B 64n – eine Autobahn durch die Hintertür'.  Wollen wir die?

Albert Leendertse, IWS-Schriftführer

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Stand: 19. September 2013