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Neubau der B 64 — Was können wir dagegen tun? Was ist Sache? Seit Jahren wird um die sog. "Südumgehung Warendorf" heftig gestritten. Dabei handelt es sich im engeren Sinne gar nicht um eine "Umgehungsstraße". Die zurzeit In Planung befindliche "Ortsumgehung Warendorf" ist vielmehr nur ein Teilstück des geplanten "Neubaus der B 64 zwischen Telgte und Rheda-Wiedenbrück", so die offizielle Bezeichnung. Die B 64n mit einer Gesamtlänge von ca. 30 km soll nicht, wie man uns Bürgerinnen und Bürgern weismachen will, in erster Linie gebaut werden, um die Warendorfer B 64-Ortsdurchfahrt zu entlasten. Stattdessen ist eine überregionale Straße, eine Art A 43-Ersatz vorgesehen, eine autobahnähnliche Schnellstraße in dreispuriger Ausführung, welche die Wirtschaftsräume Münster und Ostwestfalen miteinander verbinden soll. Werden die Planungen Wirklichkeit, wird sich in unserem Raum das Verkehrsaufkommen gegenüber heute mehr als verdoppeln. Und das alles wird sich in unmittelbarer Nähe zur Wohnbebauung abspielen. Diese Schnellstraße soll rücksichtslos (teils in Dammlage!) durch die Bauerschaften gezogen und unmittelbar an den südlichen Wohnvierteln entlanggeführt werden. Auswirkungen des B 64n-Straßenbaus auf unser Lebensumfeld:
Kurzum: Vieles von dem, was uns an Vorzügen unserer schönen Münsterländer Parklandschaft lieb und vertraut ist, bleibt auf der Strecke und soll einem fragwürdigen Fortschrittsdenken geopfert werden. Und das alles für ein Straßenbauwerk, dessen Entlastungswirkung für die Warendorfer Ortsdurchfahrt relativ gering ist. Wie können wir uns dagegen wehren? Das Linienbestimmungsverfahren ist im Jahre 2004 abgeschlossen worden. Als Voraussetzung für die Eröffnung des Planfeststellungsverfahrens ist die Planungsbehörde zurzeit damit beschäftigt, "parzellenscharf" im Maßstab 1:1.000 einen Entwurf für die "Ortsumgehungen" zu erstellen. Es wird daher höchste Zeit aufzuwachen und etwas gegen die Planungen zu unternehmen. Dafür ist es wichtig, dass alle unmittelbar und mittelbar Betroffenen möglichst früh erfahren, was mit dieser Straße auf uns zukommt, z. B.:
Wir müssen gegen die unheilvollen Planungen Widerstand leisten, damit Politik und Verwaltung ihr Verkehrskonzept nicht durchziehen können. Nur gemeinsam können wir etwas erreichen! Was will die IWS? Die IWS versteht sich als Interessengemeinschaft der betroffenen Menschen und als Gruppe, der die Förderung des Umwelt- und Landschaftsschutzes am Herzen. Die IWS ist als gemeinnützige Gruppierung anerkannt. Erstes Ziel des Vereins ist es, gemeinsam mit den anderen Initiativen aus Warendorf, Beelen und Herzebrock-Clarholz alles zu tun, um den Bau der B 64n zu verhindern. Schwerpunkte unserer Arbeit sind:
Unser Einsatz gilt den alternativen Maßnahmen:
Was können Sie persönlich tun? Engagieren Sie sich und werden Sie Mitglied der IWS, um damit den gemeinsamen Widerstand zu stärken. Der Jahresbeitrag beträgt nur 12,00 €, der "Juniortarif" (für Schüler/innen, Azubis, Studierende 6,00 €, der "Partnerschaftstarif" zus.18,00 €, der "Familientarif" 24,00 €. Die Mitgliedsbeiträge sind steuerabzugsfähig. Als Nachweis für das Finanzamt gilt der Beleg über die Abbuchung vom Konto. Für freundlich zugedachte Spenden, die auf unser Konto überwiesen werden, bekommen Sie von uns zur Vorlage beim Finanzamt unaufgefordert eine Spendenquittung.
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iws@b64n-nein.de
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