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Interessengemeinschaft Warendorf-Süd

Glocke 20-02-2014

 

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BUND setzt die B 64-Umgehungen auf die Streichliste

Warendorf. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die Ortsumgehungen für Warendorf, Beelen und Herzebrock-Clarholz weiter auf der Liste der zu streichenden Vorhaben aus dem Bundesverkehrswegeplan.

Das berichtet Albert Leendertse, Vorstandsmitglied der B 64n-kritischen Bürgerinitiative Interessengemeinschaft Warendorf-Süd (IWS) von einer Pressekonferenz des BUND in Berlin.

Demnach haben für den 2015 festzuschreibenden Bundesverkehrswegeplan (BVWP) die Bundesländer insgesamt 1600 Straßenbauprojekte angemeldet. Davon sollten mindestens zwei Drittel zurückgewiesen werden, fordert der BUND von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU). Die meisten der angemeldeten Bauvorhaben seien nämlich „reine Luftschlösser“, so der BUND-Bundesvorsitzende Hubert Weiger. Viele Bundesländer hätten den wachsenden Finanzbedarf zum Straßenerhalt ignoriert und es versäumt, die Möglichkeit kostengünstigerer Alternativen zu überprüfen.

Bei der Erstellung des neuen BVWP dürfen erstmals Verbände wie der BUND Alternativen zu den Planungen der Länder anmelden. Dies bewertet der Umweltverband als „einen ersten, wichtigen Schritt hin zu mehr zivilgesellschaftlicher Beteiligung an entscheidenden Weichenstellungen für die Infrastrukturentwicklung der kommenden 15 Jahre“. Beim Medientermin in Berlin konnten Vorsitzender Hubert Weiger und Verkehrsreferent Dr. Werner Reh auf ihre im Internet veröffentlichte BUND-Studie verweisen. Darin werden Länderanmeldungen vor allem auf ihre Finanzierbarkeit und auf denkbare umweltschonende Alternativen hin untersucht. Im Internet präsentiert der BUND Alternativen zu "überzogenem Fernstraßenbau", und zwar konkret und exemplarisch bezogen auf bundesweit 30 ausgewählte Projekte. Darunter fallen auch die drei geplanten Ortsumgehungen im Zuge des B 64n-Straßenbauprojekts in den Kreisen Warendorf und Gütersloh.

In den BUND-Ausführungen werden unter anderem „erhebliche Umwelteingriffe“ beklagt sowie Alternativvorschläge zugunsten nachhaltiger Mobilität eingebracht. Bei aller Kritik an den Bundesländern gibt es vonseiten des BUND auch Lob. Anerkennende Erwähnung findet zum Beispiel NRW-Verkehrsminister Michael Groschek, der demnächst nach Düsseldorf zu einem "Runden Tisch" einladen will. Da sollen dann Befürworter und Gegner ihre Argumente pro und contra B 64n in aller Offenheit austauschen können.

Internet: www.bund.net/bvwp-analyse sowie www.mobil-statt-verplant.de/alternativen

 

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Stand: 19. September 2013